Kategorie: Allgemein

Immer wieder das Gleiche – Hannover 96 – 1. FC Nürnberg 1:0 (1:0)

Nach den neunzig Minuten in Hannover mehren sich die Anzeichen, dass die Rückrunde des 1. FC Nürnberg der Hinrunde doch sehr ähnlich sein wird. Wie schon in der Vorwoche glichen Ausbeute und Spielweise des Rückrundenspiels sehr der Partie der Hinserie. Im Falle des Freitagabendspiels bedeutet dies eine Niederlage nach völliger Überforderung in der ersten Halbzeit und einer etwas besseren Leistung in der zweiten Halbzeit. Eine Leistung, die besser wurde ohne gut zu werden; ohne zwingend zu großen Chancen zu kommen; ohne Ideen im Spielaufbau zu zeigen. Sollten sich diese Parallelen in Zukunft häufen und durch die Rückrunde ziehen, steht eine lange und schmerzhafte Jahreshälfte an, deren Ausgang völlig offen ist.

 

Ansprüche und Erwartungen – 1. FC Nürnberg – Hertha BSC 2:0 (1:0)

Am Ende blieb sogar Zeit für kleine Sentimentalitäten: Die Dauerverletzten Mike Frantz und Per Nilsson durften in der Nachspielzeit wenige Minuten mitkicken. Vielleicht hätten die beiden auch bei einem anderen Spielstand mitmachen dürfen, das 2:0 für den FCN aber machte die Comebacks der beiden umso süßer. Zentrale Figur des Nachmittags war aber weder Frantz noch Nilsson, sondern Dominic Maroh. Bester Zweikämpfer des Spiels, dazu Torschütze zum 2:0. Der 24-Jährige untermauerte damit seinen Anspruch auf den Stammplatz in der Innenverteidigung und einen neuen Vertrag im Sommer.

Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst

„Kriegsähnliche Zustände“ – mit diesen Worten kommentierte FCN-Vorstand Ralf Woy die Ereignisse unmittelbar nach Abpfiff des Pokalderbys gegen die Spielvereinigung Fürth. Ohne die Vorfälle in irgendeiner Weise gutheißen zu wollen, muss man eindeutig sagen, dass von den Platzstürmern keine körperliche Gewalt ausging, noch nicht einmal nennenswerte Sachschäden sind zu verzeichnen. Die vier in der undurchsichtigen…
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Kein Anschluss unter dieser Nummer …

… “Die Schande war nicht nur die Mannschaft, sondern die allergrößte seid ihr gewesen”, “Habt ihr eure Jungs nicht unter Kontrolle?” Derartiges oder ähnliches – mal schärfer mal weniger schwächer – prasselt seit gestern Abend in meiner Email-Box nieder. Darüber hinaus gibt es im Wochenrhythmus bei mir im Speziellen und bei „Faszination Nordkurve“ im Allgemeinen…
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Schande! – Die Herren in bordeauxfarbenen Trikotagen – SpVgg Greuther Fürth 0:1 (0:1)

Man mag von den Plakaten, die an der Brüstung von Block 10 hängen, halten, was man mag, nach dem Derby fasste ein Wort, das da noch prangte, alles zusammen: Schande! – Eine Zustimmung zu diesem Urteil mag nicht dem üblichen sachlich-nüchternen Stil der Berichte an dieser Stelle entsprechen. Doch der Stil derer, welche die roten Dressen spazieren trugen, entsprach auch nicht dem üblichen Stil von Fußballern in einem Lokalderby. Und so ist der Abend des 20.12.2011 für einen Nürnberger, der aus seinem Fenster den Schein der Flutlichtmasten sieht, aber in Fürth arbeitet, ein Fall, wo er das übliche Korsett der sachlichen Berichterstattung abstreifen muss und in die Welt schreit: Kreizdunnawedda nuamol, isses denn wärkli zfill erwadd, dos dei da unna am Blads gabbiern, was sua Derrbie aichentlich bedeuden dud? Fier mi und fier an jedn anneren Nämbercher, der wo irchend so an bleiden Fädder kenna dud? — Anscheinend ja.